Kein Wunder, hat sich Kia doch bewährte Kreative ins Haus geholt. Für das Äußere zeichnet der ehemalige Bertone-Designer Massimo Frascella verantwortlich, den Innenraum gestaltete der Audi- und Lamborghini-Zeichner Ralf Kluge. Das Ergebnis ist ein selbstbewusst auftretender Klein-Kompaktwagen mit dem unter anderem vom ebenfalls in Genf debütierenden Picanto bekannten Familiengesicht und durchaus sportlichen Ambitionen.
Gewachsen
Gegenüber seinem Vorgänger ist der neue Rio um fünf Zentimeter auf knapp über vier Meter gewachsen und der Radstand hat sogar noch etwas mehr auf 2,57 Meter zugelegt. So positioniert sich der Rio zwischen Picanto und Cee‘d und soll Passagieren und Gepäck mehr Platz als bisher bieten; der Kofferraum schluckt je nach Ausführung 292 bis 390 Liter. Eine neue Innenraumqualität soll außerdem den Wohlfühl-Faktor steigern.
Über die Motorenpalette hat sich Kia noch nicht weiter ausgelassen, angekündigt ist allerdings ein 1,1-Liter-Diesel mit 70 PS, der nur knapp über drei Liter konsumieren soll. Für 2012 ist außerdem ein 1,2-Liter-Turbobenziner mit Direkteinspritzung angekündigt.
Zwei-Türer folgt 2012
Noch in diesem Jahr soll in Deutschland die viertürige Variante an den Start gehen, der Zweitürer wird 2012 folgen. Preise nennt Kia noch nicht, sie dürften sich aber am aktuellen Modell orientieren, das ab 11.990 Euro angeboten wird. (mg)